Maibaum, Musik und frisch gezapftes Bier - das SeniorenHaus feierte ein zünftiges Maifest

Traditionell stellte auch dieses Jahr die Feuerwehr einen Maibaum in den Garten des SeniorenHauses Schönenberg-Kübelberg. Mit stimmungsvoller Musik wurde der Mai von den Bewohnern begrüßt.

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Presseberichte

Pressebericht aus der Rheinpfalz vom 12.05.2010

 

 

Der Therapiehund aus dem SeniorenHaus in Schönenberg-Kübelberg macht müde Beine munter...

 

Von den Senioren gerne „Mein Süßer“ oder „Kleiner“ gerufen, ist ein drei Jahre alter Borderterrier namens Zack. Zack wohnt im Caritas SeniorenHaus Schönenberg-Kübelberg. Der Name ist ihm wie auf den Leib geschrieben, denn zackig macht er Schwanz wedelnd seine Rundgänge im Haus. Von allen Seiten rufen die Bewohner und halten hier und da ein Leckerli bereit. Vorsichtig schnappt  er nach den kleinen runden Crackern, die auf den ausgestreckten faltigen Händen liegen. „Zack motiviert unsere alten Menschen und ist eine große Bereicherung für unser Haus“, sagt Hausleiterin Heike Lenhardt. „Willst du zu mir? Na, dann komm mal her…“, Bewohnerin Emmi Leibrock-Moses hat ein ganz besonderes und vertrautes Verhältnis zu dem SeniorenHaus-Hund. Als Antwort legt sich Zack neben ihre Füße ins Gras. Die Seniorin lacht. „Wir beide gehen jeden Mittag unsere Runde durchs Dorf. Zack zeigt mir, wo’s lang geht.“

 

Wenn Zack am Morgen das SeniorenHaus betritt, stehen die Bewohner zur freudigen Begrüßung parat. Ergotherapeutin Marion Rothhaar nimmt Zack nach Feierabend mit zu sich nach Hause und bringt ihn morgens wieder mit. Gymnastik im Sitzen steht heute Vormittag auf dem Beschäftigungsplan. Da die Frühlingssonne lacht, geht die Gruppe in den großen Garten des SeniorenHauses. Zack sitzt schon am Rand des Stuhlkreises und wartet auf seinen Einsatz. Aufmerksam verfolgt er die Bewegungen von Marion Rothhaar.

 

Die Seniorinnen und Senioren schauen gespannt auf Zack. Ein großer Gymnastikball liegt nun in der Mitte und von Stuhl zu Stuhl stupst Zack den Ball weiter. Die anwesenden Bewohner lachen. Plötzlich fängt ein Bewohner im Rollstuhl an zu sprechen, der sonst wenig erzählt. „Das ruft Erinnerungen bei den Bewohnern hervor“; berichtet Marion Rothhaar. Die meisten der SeniorenHaus-bewohner haben früher auf einen Bauernhof gelebt und selbst Hunde gehabt, weiß die Ergotherapeutin. Zack weckt die Erinnerungen und frischt das Gedächtnis auf, sogar bei demenzkranken Senioren. Dann sprudeln sie meist über vor Gesprächigkeit und erzählen von ihren Hunden und ihren Erlebnissen. Nach kurzer Zeit sind die Bewohner und Therapiehund Zack durstig und müde vom turnen. Alle suchen sich ein schattiges Plätzchen und ruhen sich bis zum nächsten Einsatz aus.

 

Zack zu streicheln tut den Bewohnern gut. Der quirlige Borderterrier liebt Hände auf seinem Körper und lässt Berührungen mit viel Ruhe und Gelassenheit gerne zu. Marion Rothhaar nimmt Zack auch mit in die Einzeltherapien. Bewohner im Rollstuhl, die sich sonst kaum bewegen, greifen wie selbstverständlich nach dem drolligen Zack und bewegen sich. „ Es ist phantastisch zu sehen, wie sich Leute ohne Hilfe wieder bewegen können, wenn Zack in der Nähe ist“, freut sich Hausleiterin Heike Lenhardt.

 

 

Pressebericht aus der Rheinpfalz aus 2007

 

 

Ein Job für vier Pfoten (5)

Therapiehund im Seniorenheim

 

„Na du alter Rumtreiber, wo hast du gesteckt“. „Guten Morgen Zack, mein Braver“. „Zack komm mal her, lass dich mal streicheln“. Keinen Zweifel, es gibt einen Star hier im Caritas SeniorenHaus in Schönenberg-Kübelberg in der Westpfalz. Es ist „Zack“ ein anderthalb jähriger Border Terrier. Der kleine, quirlige Terrier arbeitet sozusagen als vierbeiniger „Betreuer“ im Seniorenhaus. Hier wohnen 65 alte, meist pflegebedürftige Menschen, die alleine mit den täglichen Problemen im Alltag nicht mehr fertig werden. Etwa 50 Angestellte sorgen im Schichtrhythmus rund um die Uhr dafür, dass es den Senioren an nichts fehlen soll. Sie sorgen für Abwechslung und auch dafür, dass sich die Oma und Opas nach Möglichkeit auch noch regelmäßig bewegen. Bewegung ist für jeden Menschen, ob jung oder alt, so wichtig wie das tägliche Essen. Und doch könnten sie manchmal neidisch werden, was dieser Vierbeiner mit den freundlichen Augen alles zustande bringt – ohne Hilfsmittel und ohne spezielle Ausbildung. Wenn der kleine Zack aufkreuzt, kommt sofort Leben in die Bude. Er wird angesprochen und gestreichelt und Zack geniest es. Er legt sich dann nicht selten auf den Rücken und lässt sich genüsslich den Bauch kraulen. Oder er springt eben auch mal auf einen Schoß, wenn Oma oder Opa auf den Rollstuhl angewiesen sind. Großen Spaß bereitet es allen Beteiligten, wenn Zack während der Gymnastikstunde den Bällen und Stöcken nachjagt. Zack hat ein untrügliches Gefühl dafür, in welcher Verfassung sich der Mensch ihm gegenüber befindet. Er macht keine Unterschiede, hat nicht die geringsten Berührungsängste und auch keine Vorurteile, wie das nur allzu oft unter Menschen der Fall ist. Wenn Zack mit seinem Spielzeug angerannt kommt, findet sich immer jemand der mit ihm spielt und das bedeutet  für die Menschen sofort Abwechslung und Bewegung. Aber auch auf die Bedürfnisse des Terriers wird geachtet. Sabrina Zimmer und Marion Rothhaar, zwei Ergotherapeutinnen, sind die Bezugspersonen für Zack. Sie wachen aber auch darüber, dass der der Hund nicht seine gute Erziehung den Hühnern gegenüber vergisst, die ebenfalls zum Haus gehören. Auch die Bewohner des Seniorenhauses kümmern sich um Zack. Wer rüstig genug ist, begleitet den Hund schon mal nach draußen, wenn dieser sein Geschäft verrichten muss oder aber ruft jemanden herbei, der dann nach dem Hund sehen kann.  Die meisten der alten Menschen stammen aus ländlicher Umgebung und hatten zu Hause früher auch einen Hund oder zumindest andere Haustiere. Es ist selbstverständlich für sie, Verantwortung für den kleinen Zack zu übernehmen. Nachts schläft Zack bei einer rüstigen 82jährigen Dame im Zimmer. Man munkelt, dass der listige Terrier auch schon mal morgens aus dem Bett gekrochen kam. Ausgerechnet diese Dame stammt aus einer Familie ohne Haustiere.

Da aber ein Hund zwischendurch auch mal Auszeit braucht, darf Zack oft das  Wochenende bei Frau Rothhaar zu Hause auf einem ehemaligen Bauernhof verbringen. Dann kann der muntere Border Terrier nach Herzenslust mit dem Mischlingsrüden „Bruno“ toben, der zur Familie gehört.  

Immer mehr Seniorenheime haben erkannt, das sich Tiere und vor allem Hunde äußerst positiv auf die Bewohner auswirken. Die Vierbeiner schaffen Entspannung, vermitteln Lebensfreude und halten körperlich und geistig fit. Was sich in Deutschland langsam mehr und mehr durchsetzt, ist in vielen anderen Ländern schon seit vielen Jahren Alltag. Das Kuratorium Deutsche Altershilfe, eine Vereinigung, die sich um die Bedürfnisse alter Menschen kümmert, sagt mittlerweile: In Altenheimen müssen Tiere sein! Man weiß heute, wie wichtig die Seelentröster und Fitnesstrainer auf vier Pfoten sein können. In einer Welt, die immer hektischer wird, schaffen Tiere ein Umfeld, das vor Einsamkeit schützt, sich positiv auf die menschliche Seele auswirkt und somit sogar vor Krankheiten schützt. Das gilt natürlich nicht nur für Seniorenheime, aber dies wird ein anderes Thema auf eurer Biberseite werden. Übrigens habe ich Frau Rothhaar gefragt wie viele Bewohner denn den kleinen Zack nicht mögen, es ist ihr niemand eingefallen.

 

 

Pressebericht aus der Rheinpfalz aus 2008

 

 

 

„Plötzlich wieder ein Lachen im Gesicht“ - In Pfälzer Seniorenheimen wird umgedacht: Wie Haustiere als Therapie für Demenzkranke und Bettlägrige dienen können

 

... Auch im Caritas-Seniorenhaus Schönenberg-Kübelberg sollen die Senioren annähernd so leben wie Zuhause. Zwei Bewohner haben Hunde, eine Seniorin hat ihr Lieblingshuhn mitgebracht, für das eigens ein Stall gebaut wurde. Auch Therapiehund Zack motiviere die alten Menschen, sagt Heimleiterin Heike Lenhardt. „Es ist phänomenal, wie sich die Leute ohne Hilfe wieder bewegen können, wenn der Borderterrier in der Nähe ist.“ Selbst bettlägrige Patienten streichelten den Hund mit den Fingerspitzen. Zack wisse genau, wer lieber auf Distanz gehe und richte sich danach.

 

 

Pressebericht aus der Rheinpfalz aus 2006

 

 

  Therapiehund Zack zieht ins SeniorenHaus Schönenberg-Kübelberg ein

 

  „Oooh, was bist Du denn für ein Süßer?“ Ingeborg Neff ist begeistert. Sie ist eine  der ersten, die den neuen Mitbewohner im SeniorenHaus Schönenberg-Kübelberg begrüßt: den Therapiehund Zack. Seinen Namen bekam der 5 Monate alte Border-Terrier von den Bewohnerinnen und Bewohnern des SeniorenHauses verpasst, als er kürzlich zu Besuch war. „Der rennt ja hin und her wie ein Hase“, hieß es da, „im Zick-Zack.“ – „Wie heißt der? Zack?“, kam die Nachfrage – und schon war der Name gesetzt, wie Hausleiterin Heike Lenhardt erzählt.

 

Im Zick-Zack rennt der kleine quirlige Therapiehund auch am Tag seines Einzugs durch

den Aufenthalts- und Therapieraum des SeniorenHauses – schließlich muss er erstmal

alles erschnüffeln und kennen lernen. Er wird ab jetzt die Therapeutinnen bei ihren Besuchen auf den Zimmern begleiten – und auch malnachts mit der Nachtwache

unterwegs sein. Um seine weitere Ausbildung  - auch in der Hundeschule – kümmert

sich Sabrina Zimmer. Denn als Therapiehund hat Zack künftig vielfältige Aufgaben:

„Durch einen Hund erfahren alle Sinnesorgane der Bewohner eine Stimulation“, erklärt Therapeutin Marion Rothhaar. „Außerdem wirken sie beruhigend und als Sicherheitssignal.“ Besonders zu Personen, die sich gegenüber anderen Menschen verschließen, könnten Hunde Zugang finden. „Durch den Hund bekommen die Bewohner ein Stück Lebensfreude zurück – viele mussten sich beim Umzug ins SeniorenHaus von ihren früheren Haustieren trennen.“ Ingeborg Neff jedenfalls hat den kleinen Zack schon fest in ihr Herz geschlossen und schaut sich aufmerksam die Fotos an, die Claudia Jakobi und ihr Mann mitgebracht haben. Die beiden haben sich ehrenamtlich dazu bereit erklärt, Zack über die ersten Monate hinweg zu erziehen. „Es gibt ein Zauberwort, auf das er immer hört“, verrät Claudia Jakobi und lacht. „Es lautet: Hudi-hudi-hudi!“ Und schon spitzt Zack die Öhrchen und ist ganz aufmerksam. In den ersten Monaten bleib schon mal die eine oder andere Socke auf der Strecke – und einen Schuh, den er ganz besonders liebt, darf der kleine Zack sogar ins SeniorenHaus Schönenberg-Kübelberg mitnehmen – damit er sich dort schon bald ganz wie zu Hause fühlt.

 

 

Pressebericht aus der Rheinpfalz vom 29. Februar 2008

 

 

"Das Schätzchen mit ins Heim genommen..."

 

Anna Maria Sefrin und ihr Huhn „Mohrle“ leben seit Herbst im Caritas-Senioren-Haus:

 

Die Umfrage des Zoar Rockenhausen in der Verbandsgemeinde Altenglan brachte im Herbst ein eindeutiges Ergebnis: Könnten sie es sich aussuchen, würden Senioren lieber in den eigenen Wänden bleiben, denn anderswo gepflegt werden. Am unbeliebtesten sind die Alten- und Pflegeheime. Die sind sich ihres Images bewusst und entwickeln neue Konzepte, um mehr alltägliche Lebensqualität in den stationären Aufenthalt zu transportieren.

 

„Ich könnte ein Buch schreiben.“ Anna Maria Sefrin sagt das mit dem ihr typisches Lächeln, bei einer Tasse Kaffee im Caritas-Senioren-Haus in Schönenberg-Kübelberg. Es müsste zwar von Hand verfasst werden, denn ein Computer ist der 83-Jährigen aus Dittweiler in ihrem arbeitsreichen Leben noch nicht untergekommen. Doch die immer mit einem

heiteren Ton vorgetragenen Erzählungen aus einem harten Leben, in dem die Tage für Familie, Landwirtschaft und Arbeit in der Schuhfabrik in Homburg fast zu kurz waren, würden Leser sicher ebenso fesseln wie den Zuhörer. „Wissen Sie, ich hab manchen Sturm erlebt – aber schön war‘s immer.“

 

In Dittweiler hat Anna Maria Sefrin zeitlebens gewohnt – bis zum vergangenen Herbst. Damals kamen alle Beteiligten zu dem Schluss, dass das Leben in den eigenen vier Wänden trotz Unterstützung von außen zu anstrengend geworden war, die täglichen Arbeiten nicht mehr zu leisten waren für die Seniorin. Im September folgte der Umzug. Seitdem ist das Leben im eigenen Haus gegen das im Seniorenhaus getauscht: Eines von 51 Einzelzimmern ist Anna Maria Sefrins Reich, ein Bad, Schrank, Bett, Tisch mit karierter Decke, Stühle. Die Eingangstür und die Wände zieren Bilder ihres Schätzchens: Das handzahme Huhn Mohrle hat den Umzug mitgemacht. Mohrle lebt nicht mehr wie in Dittweiler im Haus, sondern zusammen mit zwei Artgenossen im Hühnerstall im Hof. Auf die Hygiene haben Helfer ein Auge, aber die Versorgung obliegt weiterhin Anna Maria Sefrin – der Eimer mit Frischwasserflasche und Körnerfutter steht griffbereit im Zimmer, zweimal am Tag ist Essens- und nicht zuletzt Schmusezeit für Mohrle. „Nicht für viel Geld“, sagt sie, „hätte ich mein Schätzchen hergegeben.“ Heimleiterin Heike Lehnhardt sitzt mit am Tisch. Senioren ein Leben zu ermöglichen, das ihrem gewohnten Alltag möglichst nahe kommt und alte Gewohnheiten einbezieht, sei Kernstück des Caritas-Hausgemeinschaftsmodells, erläutert sie.

 

Und so versorgt Anna Maria Sefrin nicht nur die Hühner weiterhin: Tisch decken, Geschirr spülen, ein bisschen Nähen – so weit es die körperlichen und geistigen Kräfte zulassen, packen alle Hausbewohner mit an. Außerdem wohnen sie innerhalb des Heims in kleinen Wohngruppen mit fester Bezugsperson. Mittelpunkt ist ein Wohn-Esszimmer mit eigener Küche und Balkon oder Terrasse, auf den Fluren stehen gemütliche Sofas. Fürs Personal, sagt Lenhardt, bringe das Konzept einerseits mehr Arbeit: „Ein Tisch ist anders schneller gedeckt, die Küche schneller wieder sauber.“ Andererseits hätten die Senioren

auch manchen Trick auf Lager: „Da lernen wir modernen Mädels noch manchmal Sachen, die wir nie gehört haben.“ Ganz billig ist das Konzept freilich nicht: Ein Platz in „Stufe 0“, in der Pflegeversicherung noch nicht zahlt, kostet 2040 Euro pro Monat, gerechnet aufs Doppelzimmer. Mit steigendem Pflegeaufwand steigt der Preis auf knapp 3372 Euro. Die Leistung der Pflegeversicherung eingerechnet, entspricht das einer Selbstbeteiligung von fast 1940 Euro im Monat. „Mir geht es alleweil gut“, sagt Anna Maria Sefrin. „Ich bin immer froh, wenn ich schaffen kann.“ Nur eine kleine Erkältung plagt sie zurzeit, nicht gut für die Stimme: „Das Singen muss jetzt mal ausfallen.“ Eine echte Schwächung für die Gruppe im Heim sei das, sagt Lenhardt. Auch die Kirchengemeinde vermisse ihre Stimme.

 

In der Tasche trägt sie ihre hauseigene Medizin: Johanniskrautöl, das ihre Familie seit Generationen hergestellt hat und auch an die örtliche Apotheke lieferte. Trotz angeschlagener Stimme stockt die Unterhaltung an diesem Vormittag nicht. Während der Kaffee auf dem Tisch kalt wird, erinnert sich die alte Dame daran, dass es zuhause nie Bohnenkaffee gegeben habe: „Wir hatten gebrannte Frucht, der echte war zu teuer.“ Und dann meint sie: „Wissen Sie was, am liebsten würde ich mir jetzt die Sense auf den Buckel nehmen und raus gehen und die Wiese abschrubben. Das war immer mein Sport.“ Heike Lenhardt blickt raus Richtung Hühnerstall. Im Sommer, wenn Gras gewachsen ist, könnte vielleicht etwas machbar sein.

 

 

Weitere Pressetexte...

 

Das SeniorenHaus Schönenberg-Kübelberg ist aufs Huhn gekommen

 

Ein Huhn?  Nein – es sind inzwischen drei Hühner. Angefangen hat alles mit dem Einzug von Bewohnerin Anna-Maria Sefrin vor zwei Monaten.

 

Mohrle heißt das Federvieh, dessen Herz für die SeniorenHaus Bewohnerin schlägt. Handzahm, schwarz und 8 Jahre alt. „Is Mohrlchen - mei Schätzje -  is doch mei ein und alles“ so Frau Sefrin wehmütig. Von Kindesbeinen mit der Landwirtschaft verbandelt, lebte sie seit mehr als 8 Jahrzehnten mit den Hühnern auf dem Hof. Vor acht Jahren bekam sie das kleine Kücken zur Aufzucht. „da das „Schätzje“ so schwach war, habe ich es kurzerhand zu mir ins Haus genommen und aufgezogen“. Haus und Hof waren nun für die ältere Dame allein nicht mehr zu bewältigen. So suchten Huhn und Betreuerin einen geeigneten Heimplatz für Frau Sefrin. Die Anfrage der Betreuerin war für Frau Lenhardt keineswegs abwegig: „mir war es nur wichtig, dass das Huhn artgerecht gehalten wird!“ so die Hausleiterin. Die Betreuerin machte es möglich und besorgte Mohrle eine entsprechende Unterkunft. Als Frau Sefrin Anfang September einzog, stand zu ihrer Überraschung schon das Gehege im Garten des SeniorenHauses. Wenige Tage später stiftete der Förderverein kurzerhand zwei weitere Hühner.  Um noch näher bei ihrem geliebten „Schätzje“ zu sein, wurde Frau Sefrin ein Umzug ins Erdgeschoss ermöglicht.

 

Die Bewohner des SenoirenHauses sind begeistert.  Therapiehund Zack natürlich auch, der nun flatternde Gesellschaft bekommen hat. Hausleiterin Frau Lenhardt ist hierbei besonders für die Unterstützung des Fördervereins dankbar, der in den kommenden Tagen ein größeres Freilaufgehege für die Hühner errichten wird.

 

Das Zusammenleben von Mensch und Tier hat sich auch im SeniorenHaus Schönenberg-Kübelberg bestens bewährt. „Vielleicht kommen nächstes Jahr noch weitere Tiere hinzu. Wir haben auch schon eine Idee!“ verriet augenzwinkernd Heike Lenhardt.